STRABAG unterschreibt bei Putin-Besuch Megaprojekte
 
  • Auftragsbestand in Russland von 1 Mrd. auf 3 Mrd. Euro gestiegen
 
Wien, 23. Mai 2007. Im Rahmen des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin hat die STRABAG SE heute drei Verträge unterzeichnet.

Der erste Vertrag ist ein Beratungsvertrag mit der Region Volgograd zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur der Region. Diese soll durch PPP-Modelle modernisiert werden. Das erste Großprojekt dabei ist die Umfahrung der Stadt Volgograd. Der Gouverneur der Region, Nikolay K. Maksyuta bezifferte den Auftragswert des ersten Projektes mit € 600 Mio. Euro.

Die zweite Vereinbarung wurde mit der Hotelgruppe KORSTON Hotels & Malls abgeschlossen. STRABAG agiert dabei als Generalunternehmer für vier Hotel- und Einkaufszentrumsprojekte in den Städten Nischni Nowgorod, Lipezk, Astrachan und Moskau. Die Gesamtfläche beträgt 400.000 m². Die Hotelkapazitäten in den vier Objekten sind ca. 1.000 Zimmer. Der gesamte Auftragswert beträgt 500 Mio. Euro.

Das größte und langfristigste Projekt unterschrieb STRABAG mit dem Oligarchen VIKTOR VEKSELBERG und seiner Beteiligungsgesellschaft "Renova". Gemeinsam wird bis 2020 ein neuer Stadtteil in Yekaterinburg gebaut. Dieser besteht aus Wohnungen unterschiedlicher Kategorien, Büros und Einkaufszentren mit einem Gesamtvolumen von 16 Mio. m². Das geschätzte Volumen bis 2020 beträgt 25 Mrd. Euro.

Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Peter Haselsteiner stellte zu diesen Projekten fest, dass es sich dabei um Verträge handelt, die noch ohne das Zutun des neuen Aktionärs Oleg Deripaska ausverhandelt wurden. "Wenn wir erst unsere Gespräche mit Deripaska vertiefen, bin ich zuversichtlich, dass da noch vieles an Aufträgen dazu kommen kann".

Der Umsatz der STRABAG in Russland beträgt 2007 erst 400 Mio. Euro. Der Auftragsbestand hat sich mit diesen und anderen Aufträgen aber bereits auf 3 Mrd. Euro erhöht. Die weitere Entwicklung, vor allem durch den neuen Aktionär, wird aber dynamisch weiter nach oben gehen.


Die STRABAG SE ist einer der führenden europäischen Baukonzerne. Mit rund 53.000 Mitarbeitern wird im laufenden Geschäftsjahr eine Bauleistung von rund EUR 11 Mrd. erwirtschaftet. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland ist die STRABAG über ihre zahlreichen Tochtergesellschaften in allen ost- und südosteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas, auf der Arabischen Halbinsel sowie in Kanada, Chile und Indien präsent. Die STRABAG deckt dabei die gesamte Leistungspalette (Hoch- und Ingenieurbau, Straßenbau, Dienstleistungen) sowie die Bauwertschöpfungskette ab. Infos auch unter www.strabag.com