STRABAG SE: Leistung 2009 wie erwartet leicht unter Vorjahr
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  • STRABAG SE: Leistung im Geschäftsjahr 2009 sank um 5 % auf € 13,0 Mrd.
  • Konzern-Auftragsbestand um 5 % höher auf € 14 Mrd. – Verkehrswegebau +21 %
  • Ausblick 2010: Leistung und Ergebnis stabil
 
Wien, 18.2.2010

Leistung
STRABAG SE, das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, hat im Geschäftsjahr 2009 eine Leistung von € 13.021,01 Mio. erwirtschaftet. Wie bereits im Bericht zum dritten Quartal 2009 in Aussicht gestellt, liegt die Leistung damit leicht unter Vorjahresniveau. Anstiegen in Deutschland (im Wesentlichen akquisitionsbedingt) und Polen standen Rückgänge in einigen osteuropäischen Märkten – allen voran in Russland – gegenüber.

Aufgrund der selektiven Auftragsannahme und des schwierigen Finanzierungsumfeldes für private Auftraggeber ging die Leistung im Segment Hoch- und Ingenieurbau wie erwartet um 18 % auf € 4.773,47 Mio. zurück. Der Leistungsrückgang im Segment Verkehrswegebau fiel mit -4 % auf € 6.000,51 Mio. deutlich geringer aus. Hier hemmten auch Währungsabwertungen in für STRABAG zentralen osteuropäischen Märkten die in Euro umgerechnete Leistungsentwicklung.

Eine Erhöhung der Leistung um 47 % auf € 2.077,58 Mio. zeigte das Segment Sondersparten & Konzessionen. Allein in Deutschland mehr als verdoppelte sich die Leistung durch die akquisitionsbedingte Ausweitung des Geschäftes im Property und Facility Management. Tunnelbau-Großprojekte in Ungarn, der Schweiz und Kanada trugen ebenfalls zum Anstieg bei.

Auftragsbestand
Der Auftragsbestand erreichte knapp € 14 Mrd., was einer Zunahme um 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Hoch- und Ingenieurbau zeigten sich Deutschland und Österreich beinahe unverändert, wohingegen die Schweiz und Ungarn jeweils ein deutliches Plus und die übrigen osteuropäischen STRABAG Märkte Rückgänge verzeichneten. Der Auftragsbestand des Segmentes Verkehrswegebau war deutlich positiv beeinflusst durch einige neue Autobahnprojekte in Polen und in Deutschland. Aufträge in diesen beiden Ländern – im Property und Facility Management sowie im Tunnelbau und im Konzessionsbereich – verhalfen auch dem Auftragsbestand im Segment Sondersparten & Konzessionen zu einem Sprung nach oben.

Mitarbeiter
Die Anzahl der Mitarbeiter stieg um 3 % auf 75.548 Personen. Während Personal im Property und Facility Management in Deutschland (akquisitionsbedingt) und im Verkehrswegebau in Polen sowie in Afrika aufgebaut wurde, verringerte STRABAG die Kapazitäten im Nahen Osten und in Russland.

Ausblick
Dr. Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, bekräftigt seine Prognose für 2009 und gibt erstmals einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010: „Wir gehen weiter davon aus, dass das Konzernergebnis nach Minderheiten für das Geschäftsjahr 2009 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres zu Liegen kommen wird. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2010 zeichnet sich insgesamt eine stabile Tendenz gegenüber 2009 ab, und zwar sowohl bei der Leistung als auch margenseitig.“

Die Leistung 2010 sollte aus heutiger Sicht in allen drei Segmenten nur geringfügige Änderungen gegenüber dem abgelaufenen Jahr zeigen. Bei der Prognose auf Länderebene sticht besonders Polen ins Auge: Nach € 993 Mio. Leistung im Jahr 2009 erwartet STRABAG hier aufgrund einiger neu akquirierter Projekte – auch im ersten Quartal 2010 – und wegen des hohen Auftragsbestandes Ende 2009 (€ 2,5 Mrd.) einen Anstieg auf € 1,5 Mrd. Demgegenüber könnte sich die Leistung in Ungarn, Deutschland und der Slowakei leicht reduzieren.


Die Veröffentlichung der weiteren, ausführlichen Geschäftszahlen 2009 der STRABAG SE erfolgt am 30.4.2010 um 7:30 Uhr (MEZ) per E-Mail und auf der Website www.strabag.com.


STRABAG SE ist einer der führenden europäischen Baukonzerne. Mit rund 75.500 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2009 eine Bauleistung von € 13,0 Mrd. erbracht. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland ist STRABAG über ihre zahlreichen Tochtergesellschaften in allen ost- und südosteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas sowie auf der Arabischen Halbinsel präsent. STRABAG deckt dabei die gesamte Leistungspalette (Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Tunnelbau) sowie die Bauwertschöpfungskette ab. Infos auch unter www.strabag.com.