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Wien, 13.4.2010 STRABAG, das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, hat im April 2010 den Zuschlag für die Baumeisterarbeiten bei der Erneuerung des Kraftwerkes Kaiserstuhl im Kanton Obwalden, Schweiz, mit einem Gesamtwert von CHF 25 Mio. (ca. € 17,5 Mio.) erhalten.
Das Elektrizitätswerk Obwalden hat für das Kraftwerk Kaiserstuhl vorgesehen, das Triebwassersystem für die Wasserkraftnutzung zu erneuern. Die zufliessenden Wassermengen sollen mittels einer neuen Turbine in der bestehenden Zentrale Unteraa zur Energieproduktion genutzt werden.
Der Auftrag weist folgende Elemente auf:
• Tunnelbohrmaschine (TBM) Schrägschacht, stahlgepanzert und betonhinterfüllt
(Länge 740 m, Durchmesser 3,00 m, Steigung 31 %)
• Reservoirstollen (Länge 1.985 m, Ausbruchquerschnitt 20 m²)
• Schwallkammer (Ausbruchvolumen 2.000 m³) und Apparatekammer mit Drosselklappe
• Hilfs- und Entlastungsstollen (Länge 240 m, Ausbruchquerschnitt 7 m²)
• Zugangs- und Belüftungsstollen (Länge 180 m, Ausbruchquerschnitt 19 m²)
Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Juni 2010 und sollen im Dezember 2012 fertig gestellt werden. Der STRABAG Anteil beträgt 100 %. STRABAG möchte im Interesse der Obwaldner Volkswirtschaft die Wertschöpfung im Kanton Obwalden erhöhen, indem ortsansässige Unternehmen bei der Umsetzung des an STRABAG erteilten Auftrags miteinbezogen werden.
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STRABAG SE ist einer der führenden europäischen Baukonzerne. Mit rund 75.500 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2009 eine Bauleistung von € 13 Mrd. erbracht. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland ist STRABAG über ihre zahlreichen Tochtergesellschaften in allen ost- und südosteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas sowie auf der Arabischen Halbinsel präsent. STRABAG deckt dabei die gesamte Leistungspalette (Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Tunnelbau) sowie die Bauwertschöpfungskette ab. Infos auch unter www.strabag.com.
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