Unternehmensgeschichte

ILBAUSTRABAG
1835Gründung des Familienhandwerksbetriebes Anton Lerchbaumer, Österreich
1895Gründung der „Straßenwalzenbetrieb vormals H. Reifenrath Gesellschaft mit beschränkter Haftung“, Deutschland
1954Gründung der Fa. ISOLA & LERCHBAUMER (Namensgeber von ILBAU) und Bau des Verwaltungsgebäudes in Spittal/Drau
1923

Gründung der Straßenbau-Aktien-Gesellschaft in Niederlahnstein bei Koblenz
1930Einführung des Firmennamens STRABAG
1949Notierung der STRABAG AG, Köln an der Börse
1975Gründung der Fa. ILBAU GesmbH. & Co. KG, Wien
1965Gründung der STRABAG Österreich in Linz
1987Gründung der BAU HOLDING AG als Holdinggesellschaft der ILBAU und Erstnotierung an der Wiener Börse
1986Umwandlung der STRABAG Österreich in eine Aktiengesellschaft und Erstnotierung an der Wiener Börse
1998Die BIBAG Bauindustrie Beteiligungs Aktiengesellschaft als Mehrheitseigentümerin der BAU HOLDING AG übernimmt die Mehrheit an der STRABAG AG, Köln. Die BAU HOLDING AG – mit der operativen Leitgesellschaft ILBAU – und die STRABAG AG, Köln werden Schwestergesellschaften.
1999Vollständige Übernahme der STUAG durch die STRABAG, Österreich. Abfindung des Streubesitzes der STRABAG, Österreich und Delisting von der Wiener Börse.
2000Die BAUHOLDING STRABAG Gruppe vereinheitlicht ihren Markenauftritt. Der Konzern tritt europaweit unter der einheitlichen Kernmarke „STRABAG“ auf. Die Marken ILBAU und STUAG werden aufgegeben. In Österreich werden die Unternehmen ILBAU und STUAG auf die neue STRABAG AG verschmolzen. Fusionsprojekte in den übrigen europäischen Märkten folgen.
2001Die BAUHOLDING STRABAG AG wird Hauptaktionär und Muttergesellschaft der STRABAG AG, Köln.
2002Die STRABAG AG, Köln übernimmt die Deutsche Asphalt Gruppe mit 1500 Mitarbeitern und einer Leistung von ca. 150 Mio. EUR.
2003Abspaltung des Streubesitzes der BAUHOLDING STRABAG AG und Delisting von der Wiener Börse.
2004Zusammenfassung der Konzessions- und Betreibermodelle der BAUHOLDING STRABAG in der A-WAY Holding und Finanz AG, einer Tochtergesellschaft der gemeinsamen Muttergesellschaft FIMAG Finanz Industrie Management AG (vormals BIBAG Bauindustrie Beteiligungs Aktiengesellschaft). Die FIMAG Finanz Industrie Management AG wird zur stategischen Holding und bildet die neue Berichtsebene.

Die BAUHOLDING STRABAG AKTIENGESELLSCHAFT wird im Oktober 2004 in eine Societas Europaea (SE) - eine Gesellschaft europäischen Rechts - umgewandelt und firmiert nunmehr als BAUHOLDING STRABAG SE.
2005Die STRABAG Gruppe übernimmt wesentliche Teile der WALTER-BAU Gruppe. In dem Übernahmepaket enthalten sind die DYWIDAG International GmbH und die neu gegründete DYWIDAG Holding GmbH. Diese umfasst die DYWIDAG SF- und Ing. Bau GmbH, DYWIDAG Bau GmbH und WALTER HEILIT Verkehrswegebau GmbH, nunmehr HEILIT+WOERNER Bau GmbH, und wird von der deutschen Konzerngesellschaft, der STRABAG AG in Köln, erworben. Die DYWIDAG International GmbH wird von der BAUHOLDING STRABAG SE übernommen. Insgesamt erwirtschaften diese Gesellschaften mit rund 3.100 Mitarbeitern eine Leistung von knapp 1.000 Mio. EUR.

Erwerb der Aktienmehrheit an der Ed. Züblin AG, Stuttgart, mit über 7.000 Mitarbeitern und einer Leistung von rund 1.500 Mio. EUR durch die BAUHOLDING STRABAG SE.
2006Mit der Umfirmierung der BAUHOLDING STRABAG SE in STRABAG SE und Verschmelzung der FIMAG auf die Gesellschaft wird die STRABAG SE zur neuen Obergesellschaft des Konzerns. Sie ist in den drei Sparten Straßenbau, Hoch- und Ingenieurbau sowie Dienstleistungen organisiert. Nach außen hin spiegelt sich die Umfirmierung in einem neuen Logo wider.

Hauptmarken des Konzerns, der mit über 53.000 Mitarbeitern eine Jahresleistung von über 10 Milliarden Euro erbringt, sind neben STRABAG DYWIDAG, HEILIT+WOERNER und Züblin.

In Deutschland wird der Hoch- und Ingenieurbau der STRABAG AG zum 1. März 2006 an die Ed. Züblin AG veräußert.
2007Im April wurder der dritte strategische Kernaktionär der STRABAG SE bekanntgegeben. Rasperia, eine Holding-Gesellschaft des russischen Industriellen Oleg Deripaska, beteiligte sich am Aktienkapital der STRABAG SE. Zu diesem Zweck wurde das Grundkapital der STRABAG SE von Nominale 70 Mio. um 25 Mio. auf 95 Mio. erhöht. In geringem Umfang veräußerten die Altaktionäre der STRABAG SE Anteile aus ihrem Bestand an Rasperia.

Am 19. Oktober 2007 erfolgte der Börsegang (IPO) der STRABAG SE im Prime Market Segment der Wiener Börse. Der Angebotspreis je Aktie lag bei € 47, wodurch der STRABAG SE aus dem Börsegang € 893 Mio. zuflossen.
2008Das Jahr 2008 ist das Jahr der Akquisitionen. Allein durch acht größere Zukäufe – darunter Adanti SpA (Italien), KIRCHNER Holding GmbH (Deutschland), F. Kirchhoff AG (Deutschland) und Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH (Deutschland) – stieg die Leistung um € 2,0 Mrd. an.
Auf der Website veröffentlicht am 05.10.2007 - Zuletzt publiziert am 21.1.10 17:02:11