Wachstumstreiber - So wollen wir weiter erfolgreich bleiben

§ Ausbau der Marktposition

Im Jahr 2008 erwirtschaftete STRABAG knapp 80 % ihrer Leistung in jenen Ländern, in denen sie eine Marktposition unter den Top-3-Bauunternehmen innehatte. Dazu zählen Österreich, Deutschland, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Tschechien und Polen. Oftmals folgt STRABAG bei Bauvorhaben den europäischen Kunden in außereuropäische Märkte. Oder das Unternehmen engagiert sich dort vereinzelt bei Projekten, bei denen hohes technologisches Know-how gefragt ist – wie etwa in Kanada, Indien oder Libyen. In der Region Naher Osten konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Länder Oman, Katar, Abu Dhabi und Saudi-Arabien.

§ Sicherung des Zuganges zu Ressourcen

Im Jahr 2008 hat sich STRABAG das Ziel gesetzt, den Zugang zu Rohstoffen auszubauen – was auch gelungen ist. Das Unternehmen hat durch Zukäufe die Anzahl der Steinbrüche und Kiesgruben um 76 erhöht und 95 weitere Asphalt- bzw. Betonmischanlagen erworben. Dadurch konnte vor allem das Rohstoff-Netzwerk in Deutschland, Tschechien und Rumänien verdichtet werden. Mit 188 Steinbrüchen und Kiesgruben, 348 Asphalt- und 199 Betonmischanlagen verfügt STRABAG nun über ein weit reichendes Netzwerk, das besonders im Bereich Stein/Kies in den Heimatmärkten und in einigen Wachstumsmärkten bereits sehr dicht ist.

§ Public-Private-Partnerships (PPP) und Konzessionsprojekte

Public-Private-Partnerships (PPP) haben in den vergangenen Jahren in der Beschaffung der öffentlichen Hand zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit dem privaten Sektor bei der Finanzierung, der Errichtung, der Instandhaltung und dem Betrieb von Infrastrukturprojekten. Konzessionsprojekte bieten einen kontinuierlichen Einkommensstrom – auch dann, wenn sich die Baukonjunktur in einer ungünstigen Phase befindet. Um konjunkturelle und auch saisonale Schwankungen zu mildern, will STRABAG ihr Engagement in PPP- und Konzessionsprojekten weiter vorantreiben.

§ Investitionen in wertschöpfende Akquisitionen

Das strategische Ziel der Marktführerschaft lässt sich durch organisches Wachstum allein nicht verfolgen. Daher hielt STRABAG im vergangenen Geschäftsjahr die Augen nach potenziellen Übernahmekandidaten offen. Das Unternehmen hat seine Strategie, auch durch Akquisitionen zu wachsen, konsequent verfolgt und acht wesentliche Zukäufe getätigt. STRABAG versucht, mithilfe von Akquisitionen nicht nur ihre Marktanteile zu stärken, sondern auch die Wertschöpfungskette zu verlängern. Im Jahr 2009 legt das Unternehmen den Fokus auf die Integration der im Jahr 2008 erworbenen Unternehmen. Größere Akquisitionen sind nicht geplant.



§ Strengste Kosten-, Kapital- und Risikodisziplin zur Steigerung der Margen

In den vergangenen Jahren hat STRABAG daran gearbeitet, die Margen zu steigern. Leider ist das im Geschäftsjahr 2008 nicht gelungen: Die EBITDA-Marge ging von 6,0 % auf 5,3 %, die EBIT - Marge von 3,2 % auf 2,2 % zurück. Natürlich legt STRABAG aber weiterhin Wert auf Kosteneffizienz, disziplinierten Kapitaleinsatz und ein engmaschiges Risikomanagement. Zudem verlagert das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit mehr und mehr in Know-how-intensive Nischentätigkeiten. Im herrschenden Marktumfeld ergänzt STRABAG ihre Strategie der Kosten- und Risikodisziplin um das Ziel, für ausreichend Liquidität zu sorgen und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Details zu unseren Wachstumstreibern finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2008

Auf der Website veröffentlicht am 18.05.2009 - Zuletzt publiziert am 8.6.09 11:07:57