Wesentliche Themen

Wesentlich sind für STRABAG jene Faktoren und Aspekte, die
  • die zukünftige Geschäftstätigkeit des Konzerns entscheidend beeinflussen,
  • das Erreichen der strategischen Ziele begünstigen oder verzögern,
  • die Stakeholder als relevant einschätzen und in ihren Entscheidungen beeinflussen
  • sowie wirtschaftliche, gesellschaftliche oder ökologische Bereiche, auf die STRABAG durch ihr Handeln verhältnismäßig stark einwirkt.

Die mit Hilfe des Stakeholder-Dialogs und der Wesentlichkeitsanalyse identifizierten Themen sind:
Zusätzlich berichten wir zu folgenden Themen

Für die neun für unsere Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ausschlaggebenden Themen entwickelten die jeweiligen Verantwortlichen im Konzern einen Managementansatz. Dieser macht jeweils deutlich,
  • wie wir eine prioritäre Behandlung im Konzern sicherstellen (Zuständigkeiten und Regelungen und Sorgfaltspflicht),
  • welche Kennzahlen wir als Steuerungsgröße entwickeln (Ziele und Kennzahlen)
  • und welche Maßnahmen wir zur Zielerreichung ableiten (Projekte und Initiativen).

Die Wesentlichkeitsanalyse hilft uns dabei, systematisch die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren und diese Schwerpunkte in der Berichterstattung darzulegen. Damit bildet sie die Basis eines fundierten Nachhaltigkeitsmanagements. Dabei werden sowohl die Stakeholdererwartungen als auch die Auswirkung unserer Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft reflektiert.

Wir identifizieren die relevanten Nachhaltigkeitsthemen entlang der Wertschöpfungskette und bewerten sie nach ihren ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen. Interne sowie externe Stakeholder-Gruppen beurteilen dann die Relevanz. Konkret setzt sich die Wesentlichkeitsmatrix aus den ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen (x-Achse) und aus dem Einfluss auf Stakeholder-Beurteilungen und -Entscheidungen (y-Achse) zusammen.

Für das Geschäftsjahr 2021 wurden die Ergebnisse der umfangreichen Wesentlichkeitsanalyse aus dem Jahr 2020 hinsichtlich Vollständigkeit und Bewertung der Themen von internen Expertinnen und Experten überprüft und vom Vorstand validiert. Dabei wurden veränderte Stakeholder-Erwartungen sowie aktuelle externe und interne Entwicklungen, z. B. die Covid-19-Pandemie, Extremwetterereignisse in Europa oder die erhöhten Lieferkettensorgfaltspflichten, berücksichtigt.

Die Präsenzveranstaltung zur Einbindung interner und externer Anspruchsgruppen musste 2020 aufgrund der Pandemie auf September 2021 verschoben werden. Informationen zur Veranstaltung finden sich unten im Abschnitt „Stakeholder-Einbindung“.

Zu jedem wesentlichen Thema ist im Nichtfinanziellen Bericht ein Managementansatz gemäß den GRI-Standards dargelegt. Angaben hinsichtlich des Themas „Gleichstellung von Frauen und Männern“ lassen sich dem Konsolidierten Corporate Governance-Bericht entnehmen.




Die Wesentlichkeitsmatrix wird durch unsere Organisation unter Einbindung unserer Stakeholder jährlich überprüft und entsprechend angepasst werden.

Über die wesentlichen Themen hinaus umfasst der aktuelle Themenkatalog der relevanten Themen die folgenden Aspekte (Stand Dezember 2021):

Kapitalmarktattraktivität
Lebenszyklusanalyse
Lieferkette
Gleichstellung von Frauen und Männern
Menschenrechte
Biodiversität
Wasser
Flächeninanspruchnahme & Versiegelung
Beitrag zur lokalen Wirtschaft
Bauliche Gestaltung & Quartiersentwicklung



Auf der Website veröffentlicht am 12.05.2022 – Zuletzt publiziert am 20.06.2022 15:34:33
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