Historie

Die Aktien der STRABAG SE notieren seit 19.10.2007 an der Wiener Börse. Zu diesem Zeitpunkt hielten die Haselsteiner Gruppe 25 % - 3 Aktien, die Raiffeisen/UNIQA Gruppe 25 % + 1 Aktie und die Rasperia Trading Limited 25 % + 1 Aktie. Der Anteil im Streubesitz entfiel auf 25 % + 1 Aktie.
Das Jahr des Börsegangs war von deutlichen Kursschwankungen geprägt. Die Rekorde an den internationalen Börsen in der ersten Jahreshälfte waren rasch vergessen, als die Märkte in der zweiten Jahreshälfte mit deutlichen Verlusten auf die Krise auf dem US-Hypothekenmarkt – die Subprime-Krise – reagierten. Als schließlich der Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 den Beginn der weltweiten Finanzkrise markierte, hatten sich auch die Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung bereits verstärkt. Begleitet von rückläufigen realwirtschaftlichen Wachstumsraten und steigendem Inflationsdruck setzten die Börsen in den kommenden Jahren zu einer Talfahrt an.

Im Zuge der Wirtschaftskrise trat die Kernaktionärin Rasperia Trading Ltd., ein Unternehmen des russischen Unternehmers Oleg Deripaska, ihren Anteil an die übrigen Kernaktionärinnen ab. Sie erhielt die Option, ihr Aktienpaket im Herbst 2010 zurückzukaufen. Ende November 2010 erfolgte der Rückkauf einer 17%-Beteiligung, für die restlichen 8 % wurde eine Kaufoption begeben und schließlich auch ausgeübt.

Die am 10.6.2011 abgehaltene 7. Ordentliche Hauptversammlung der STRABAG SE hatte den Vorstand ermächtigt, eigene Aktien gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft bis längstens 10.7.2012 über die Börse wie auch außerbörslich zu erwerben. Der Erwerbspreis pro STRABAG SE-Aktie wurde mit höchstens € 27,115 – dem Buchwert je Aktie per Ende 2010 – festgelegt.

Die am 15.6.2012 abgehaltene 8. Ordentliche Hauptversammlung der STRABAG SE hatte den Vorstand der Gesellschaft zum zweckfreien Erwerb eigener Aktien gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals der STRABAG SE während einer Geltungsdauer von zwölf Monaten ab dem 10.7.2012 ermächtigt. Gemäß Ermächtigung der Hauptversammlung konnte der Erwerb sowohl über die Börse als auch außerbörslich erfolgen. Die neuerliche Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien schloss sohin nahtlos an die Ermächtigung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 10.6.2011 an.

Die Ermächtigung war vom Vorstand in der Weise auszuüben, dass unter Berücksichtigung der jeweils bereits erworbenen Zahl eigener Aktien eine Höchstgrenze von 11.400.000 Stück Aktien nicht überschritten wird und daher zu keinem Zeitpunkt ein Erwerb von eigenen Aktien zu einer Überschreitung der 10%-Grenze führte.

Im Besitz der STRABAG SE befanden sich per Ende Januar 2014 aufgrund des am 23.5.2013 beendeten Aktienrückkaufprogramms 10,0 % bzw. 11.400.000 Stück eigene Aktien.

Am 10.6.2016 stimmte die Hauptversammlung in ihrer ordentlichen Sitzung der Einziehung 4.000.000 eigener Aktien zu. Das Grundkapital beträgt seit dieser am 22.7.2016 eingetragenen Transaktion € 110,0 Mio., die eigenen Aktien belaufen sich nun auf 6,7 % des Grundkapitals. Die Anteile des Kernaktionariats erhöhten sich dadurch leicht.
Die aktuelle Aktionärsstruktur finden Sie hier. Unseres Wissens hält – mit Ausnahme des Kernaktionariats – niemand mehr als 5 % am Unternehmen.

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Auf der Website veröffentlicht am 19.10.2007 – Zuletzt publiziert am 22.01.2019 9:35:46